Selbstgebauter Magnetrührer

Der Max ist ja Hobby-Brauer und berichtet auch in seinem Blog stets über seine neusten Erzeugnisse. Irgendwann kam er auch auf die Idee, seinen einmal gekauften Hefestamm selber auf zu bauen, um nicht immer neue nachkaufen zu müssen. In dem Behälter, wo die Kulturlösung aufgebaut werden soll, gibt es keinen Rührer. Da die Kulturlösung aber stets in Bewegung sein muss, kam die Idee das Gefäß mit einem Magnetrührer aus zu statten. Da aber so ein industriell hergestellter Magnetrührer – die im wesentlichen für den professionellen Laboreinsatz gefertigt werden – für den Heimeinsatz unverschämt teuer ist, musste eine Selbstbaulösung her.

Magnetrührer Seitenasnsichr trüb #1

Man nehme also einen Arduino Uno zur Steuerung, einen 80 Millimeter Lüfter als Antrieb, einen Potentiometer um die Drehgeschwindigkeit des Lüfter später ein zu stellen, eine flache Plastikschale als Abdeckung und ein Breadboard für die elektrische Verdrahtung. Das einzige professionelle, was man kaufen muss, sind die Rührfische, wie sie im Laborbereich tatsächlich eingesetzt werden. Hiervon sind aber zwei Stück gleichzeitig von nötig. Einer wird auf den Lüfter unter die Schale gelegt und dient als Antrieb und Adaptermagnet für den zweiten, der im Behälter mit Lösung ist.

flickr-Fotostream

Als Testversuch hatten wir mal ein gewöhnliches Schraubdeckel-Glas mit Wasser gefüllt und etwas Rocula hinein getan um die Rührvorgang besser darzustellen.

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